Ästhetische Zahnheilkunde

Sie zeigen gerne Ihre schönen Zähne. Natürlich ausschließlich in Verbindung mit Ihrem nettesten Lächeln.

Die ästhetische Zahnheilkunde bietet breitgefächerte Möglichkeiten, damit Ihnen Ihre gesunden Zähne und auch

Ihr tolles Lächeln so lange wie möglich erhalten bleiben. Vielleicht können wir Ihr Lächeln in unserer Zahnarztpraxis

sogar noch ein bisschen verschönern.

Im Folgenden ein kurzer Überblick über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten in der ästhetischen Zahnheilkunde,

die wir in unserer Zahnarztpraxis in Hohentengen durchführen:

Komposits: Kunststofffüllungen in Ihrer individuellen Zahnfarbe

Kleinere Defekte im Zahn werden häufig mit Komposites (zahnfarbenen Kunststofffüllungen) behandelt. Komposits erlauben

es in der ästhetischen Zahnmedizin, den Zahn möglichst naturgetreu nachzuahmen. Bei diesem Füllmaterial handelt es sich

um hochwertigen Kunststoff, dem mikrofeine Keramikpartikel beigemischt wurden. Die Keramikpartikel dienen zur Materialverstärkung.

Die Komposites werden in millimeterfeinen Schichten in den Zahn eingebracht. Dank feiner Farbabstufungen kann das Material sehr genau an Ihre natürliche Zahnfarbe angepasst werden. Ein farblicher Unterschied ist nach der Aushärtung der Füllung nicht mehr zu erkennen.

Unifarbige Kunststofffüllungen sind im Bereich der Frontzähne eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Bei farblich individuellen und aufwendig geschichteten Kunststofffüllungen, welche exakt an Ihre natürliche Zahnfarbe angepasst werden, wird der Mehraufwand allerdings privat berechnet. Auch Kunststofffüllungen im Seitenzahnbereich sind keine Kassenleistung. Die Mehrkosten gegenüber der Amalgamfüllung werden privat berechnet. Gerne erstellen wir Ihnen einen individuellen Heil- und Kostenplan für Ihre Behandlung.

Amalgamfüllungen: der Klassiker der ästhetischen Zahnbehandlung

Im kautragenden Seitenzahnbereich ist die Amalgamfüllung immer noch die kostenfreie Füllung, welche von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird. Amalgam ist ein leicht formbares Material, das sich vor allem für den schwer zugänglichen Seitenzahnbereich eignet. Hier wird der Klassiker nach wie vor eingesetzt.

Die silberfarbene Zahnfüllung besteht aus einer Mischung aus Silber, Kupfer, Zinn und Quecksilber. Das darin enthaltene Quecksilber kann beim Legen und Entfernen einer Amalgamfüllung frei werden. Auch solange sich die Amalgamfüllung in

Ihrem Zahn befindet, kann es durch den Abrieb beim Essen und Kauen dazu kommen, dass geringe Mengen davon frei werden. Quecksilber lagert sich in Leber, Niere und Gehirn ab. Was dabei im Körper weiter passieren kann, ist bis heute noch nicht

genau erforscht.

Weiterführende Informationen erhalten Sie bei der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV)

Inlays: Einlagenfüllungen aus feinstem Keramik oder Gold

Inlays sind die am längsten haltbaren Versorgungsmöglichkeiten bei den Füllungen und somit sehr gut für den Erhalt der

Zähne. Je länger ein Material hält, desto schonender ist es für den Zahn, da bei jedem notwendigen Austausch einer Füllung etwas mehr (teilweise auch gesunde) Zahnhartsubstanz geopfert werden muss.

Für größere Zahndefekte empfehlen Zahnärzte deshalb in der Regel die Einpassung eines Inlays, bzw. einer Teilkrone aus Keramik oder Gold. Die Wahl des Materials hängt dabei zumeist von der Position des Zahndefekts ab. Im vorderen Bereich greifen wir gerne auf Keramik zurück, denn Füllungen aus Keramik sind farblich zu fast hundert Prozent an die natürlich Farbgebung Ihrer Zähne anzupassen. Ein farblicher Unterschied ist mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Gold Inlays hingegen gelten als sehr stabil und langlebig. Sie werden daher vor allem für Inlays im Backenzahnbereich bevorzugt.

Bei der Anpassung Ihres neuen Inlays arbeitet das Team der Zahnarztpraxis Stefanie Schäuffele mit höchster Präzision und zahnärztlichem Know-how. Anders als bei der plastischen Füllung mit Kunststoff, wird das Inlay aus Gold oder Keramik in

einem erfahrenen, externen Labor hergestellt, mit dem wir schon viele Jahre vertrauensvoll zusammenarbeiten.

In unserer Praxis in Hohentengen wird vorab der dafür notwendige Zahnabdruck erstellt. Er dient dem Zahntechniker als Vorlage. Bis das Inlay fertig ist, füllen wir Ihren Zahn mit einer provisorischen Füllung. Dieses Provisorium wird dann bei einem zweiten Behandlungstermin durch das neue Inlay ersetzt, das dann in präziser Feinarbeit noch einmal individuell in unserer Zahnarztpraxis angepasst wird.

Weiterführende Informationen erhalten Sie bei der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV)

Die Zahnkrone: ein Profi in der ästhetischen Zahnheilkunde

Stark beschädigte Zähne, bei denen die Anpassung eines Inlays nicht ausreicht, weil sie eventuell bruchgefährdet sind, können überkront werden. Die Krone übernimmt hierbei eine schützende sowie auch stabilisierende Funktionen. Auch hier haben Sie wieder die Wahl zwischen Metallen (Nichtedelmetall und Gold) sowie Keramik.

Bei der Krone aus Keramik können Sie zudem zwischen einer Keramikkrone, die auf ein individuell gegossenes Metallgerüst aufgebrannt wird, und einer vollkeramischen Krone wählen. Bei der vollkeramischen Krone wird auf das dunkle Metall im

Innern verzichtet. Auf diese Weise kann die Vollkeramik-Krone das natürliche Aussehen Ihrer Zähne mit all seinen Transparenzen und Lichteffekten täuschend echt nachahmen. Zudem ist die vollkeramische Krone allergiefrei sowie deutlich unempfindlicher gegenüber Kälte und Hitze. Deshalb wird die Vollkeramik auch hauptsächlich im sichtbaren Frontzahnbereich eingesetzt.

Die Metallkeramik-Krone hingegen vermehrt im kautragenden Seitenzahnbereich.

Die Brücke: eine schöne Lösung für die Zahnlücke

Eine Zahnlücke sollte aus medizinischer Sicht in jedem Fall geschlossen werden. Eine über eine längere Zeit nicht geschlossenen Lücke kann aufgrund von Fehlbelastungen Ihr komplettes Kausystem aus dem Gleichgewicht bringen. Darüber hinaus sieht so eine Zahnlücke einfach nicht schön aus.

Eine Lösungsmöglichkeit, die die ästhetische Zahnmedizin hier bietet, ist die Versorgung mit einer Brücke. Auch hier können Sie zwischen einer Brücke aus Gold, Keramik oder Vollkeramik auswählen. Nach einer ersten Analyse werden wir Ihnen im Vorfeld der Behandlung die unterschiedlichen Materialen erklären und eine Empfehlung aussprechen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie bei der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV)

Icon: Kariesbehandlung ohne Bohren

Icon oder auch Kariesfiltration genannt, das ist eine Behandlungsmöglichkeit, bei der Karies ohne Einsatz eines Bohrers behandelt wird. Hierbei wird die Zahnoberfläche zunächst mit einem speziellen Gel vorbereitet. Danach werden diese Bereiche mit Füllmaterial in Zahnfarbe wieder abgedichtet.

Diese Methode der sogenannten Kariesfiltration (Icon) zeigt sich vor allem bei beginnendem Karies als sehr erfolgreich. Farblich ist mit dem bloßen Auge danach kein Unterschied mehr zu Ihrer natürlichen Zahnfarbe zu erkennen. Auf diese Weise kann beginnender Karies früh gestoppt werden und Ihre gesunde Zahnsubstanz lange erhalten bleiben.

Diese Behandlung ist allerdings nur bei beginnender Karies an den Glattflächen und in den Zwischenräumen möglich. Es handelt sich dabei zudem um eine reine Privatbehandlung. Sie wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht bezuschusst. Gerne erstellen wir Ihnen einen individuellen Heil- und Kostenplan für Ihre Behandlung.

Implantat: Zahnersatz mit festem Sitz im Kieferknochen

Ein Implantat können Sie sich im übertragenen Sinne wie eine künstliche Zahnwurzel vorstellen. Es setzt sich zusammen

aus einem Implantatkörper, der direkt im Kieferknochen sitzt, sowie einer Zahnkonstruktion darüber, die sogenannte

Suprakonstruktion. Der Implantatkörper besteht dabei aus dem sehr gut verträglichen Edelmetall Titan und ist ca. 8 bis 16 mm lang, abhängig vom Durchmesser Ihres Kieferknochens. Wir setzen Implantat nicht selbst, sondern verweisen Sie dafür an einen Kollegen. Die Nachversorgung der Suprakonstruktion, also Ihres neuen Zahnersatzes, wird dann aber wieder von unserem Praxis-Team sorgfältig durchgeführt.

Weiterführende Informationen erhalten Sie bei der Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZBV).